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Jutta Treiber

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Brief von Dr. Heinz FischerPresse und Kritiker über Jutta Treiber und ihr Werk:

Der Bundespräsident
Dr. Heinz Fischer
Wien, am 7. Jänner 2009


Sehr geehrte Frau Mag. Treiber!

Zu Ihrem bevorstehenden Geburtstag übermittle ich Ihnen meine herzlichsten Glückwünsche.

Vor mir liegt eine lange Liste von Auszeichnungen, Würdigungen und Literaturpreisen, die Ihnen für Ihre Arbeit verliehen wurden, aber ich brauche diese Unterlagen gar nicht, um Ihre Bedeutung für die österreichische Literatur und die Qualität Ihrer Arbeit richtig einschätzen zu können, da ich viele Ihrer Bücher kenne und gelesen habe.

Nicht nur in Österreich, sondern auch außerhalb des deutschen Sprachraums haben Sie sich eine große Lesergemeinde geschaffen und vielen Menschen, insbesondere Jugendlichen und Kindern, unvergessliche Stunden und lebensnahe Anstöße geschenkt. Sie haben die deutschsprachige Literatur entscheidend bereichert und wesentlich zum kulturellen Ansehen Österreichs in der Welt beigetragen.

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft weiterhin viele literarische Erfolge, Gesundheit und Lebensfreude und bleibe

mit herzlichen Grüßen

Dr. Heinz Fischer

 




PRESSESTIMMEN



"In 'Die Wörter fliegen' erfahren Kinder poetisch, dass Demenz nicht nur Verlust bedeutet."

Vorlesebuch: Kindern Demenz erklären
Die Wörter fliegen
besprochen
von Günther Brandstetter

erschienen in Der Standard, am 6. November 2016

Kinderbücher sind ein guter Weg, um Krankheiten verstehen zu lernen. In "Die Wörter fliegen" erfahren Kinder poetisch, dass Demenz nicht nur Verlust bedeutet.

Um Kindern Alzheimer und Demenz zu erklären, fehlen Erwachsenen oft die passenden Wörter. Die Erkrankung ist vielschichtig, gerät zur ständigen Herausforderung für Betroffene und Angehörige. Alltägliches wird zunehmend zur Ausnahme. Gute Tage kommen seltener, schlechte gibt es dafür immer häufiger.

Die mehrfach mit Literaturpreisen ausgezeichnete burgenländische Kinderbuchautorin Jutta Treiber wagt sich trotzdem über dieses schwierige Thema. Das gelingt ihr, indem sie die Wörter einfach fliegen lässt ...

Die gesamte Rezension lesen Sie bitte hier:
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„Der zornig dichtende Drachenvater ist ein Novum, die ausdrucksstarken, individuell und witzig dargestellten Figuren laden zum Hinschauen ein.“

Der Angstdrache
Text: Jutta Treiber, Illustrationen: Lena Hesse
Besprochen von Verena Buchmaier
Erschienen in ekz.bibliotheksservice (2016)

Nomen est omen: Wer Panixus heißt, kriegt leicht die Panik. Als der kleine Drache das Feuerspucken nicht schafft, dichtet sein toller Feuerdrachenvater: „Eselsohr und Ziegenbock, Drachen kriegen keinen Schock. Afrikanisch oder spanisch, Drachen werden niemals panisch.“ Panixus soll in vier Schritten zum Feuerspucken gebracht werden, landet nach seinem Mini-Erfolg aber mit einer Rachenentzündung im Krankenhaus. Danach hängt er sich an seine Mutter, die ihm schließlich erlaubt, seine wahren Talente zu entwickeln, das Musizieren und Tanzen. Der große Regisseur Stefan Spielzeug entdeckt ihn bei einem Casting – und als er die Hauptrolle kriegt, ist sogar Vater Tyrannofauchus stolz auf ihn.

Ein glücklicher Drache, ein filmreifes Ende der Geschichte. Der zornig dichtende Drachenvater ist ein Novum, die ausdrucksstarken, individuell und witzig dargestellten Figuren laden zum Hinschauen ein.

Eine Mutmachgeschichte vom Feinsten, eine Freude für Kinder und Eltern, auch Kindergärten sehr empfohlen.


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"Ein fertiges neues Buch in Händen zu halten, tut zum einen ihrer Seele gut, zum anderen macht die Veröffentlichung eigener Texte natürlich auch verletzlich."

Grande Dame der burgenländischen Literaturszene

in: Helfen.Fördern.Danken – Die Burgenlandstiftung Theodor Kery
von: Silvia Freudensprung-Schöll

„Geschichten liegen auf der Straße, sie fahren in Einkaufswagen durch Supermärkte, lehnen in Mauernischen, schwirren durch Schwimmbäder, lagern im Rasen. Geschichten wohnen bei den Nachbarn, die meisten aber findet man im eigenen Haus …“ – das ist das Geheimnis der scheinbar grenzenlosen Fantasie von Jutta Treiber. Aus alltäglichen Begegnungen und Beobachtungen werden in ihrem Kopf Geschichten und Bücher. 

 

Jutta Treiber schreibt seit ihrem 8. Lebensjahr. Damals kam ihr behinderter Bruder zur Welt und dieses Ereignis hat die Autorin sehr getroffen. Die Fassade ihrer bis dahin heilen Welt beginnt zu bröckeln und es entstehen tiefe Wunden. In ihrer Fantasie erschafft sie sich eine schönere Welt, eine Gegenwelt zur realen Welt und diese Geschichten schreibt sie nieder. Die zwei- bis dreiseitigen Märchen der 8jährigen Jutta finden Gefallen und in diesem Zusammenhang kann sich die Autorin an ihre zwei schönsten Geschenke ihrer Kindheit erinnern: eine Buchhülle, die ihr ihre Mutter genäht hat, und in die Jutta Treiber ihre ersten Manuskripte steckt und einen Schreibblock, den sie in der 4. Volksschule von einem Mitschüler geschenkt bekommt. Jutta Treiber verschenkt als Kind ihre Geschichten auch gerne, vor allem zu Weihnachten an ihre Tanten. Und auch sie mögen Juttas Geschichten. Durch diese Erlebnisse bestärkt, schreibt Jutta Treiber weiter. Sie spürt, dass ihre Geschichten und Märchen geschätzt werden. Die Familie von Jutta Treiber ist sehr kulturinteressiert und fördert ihre Begabung und Neigung. 

 

Jutta Treiber wird am 10. Jänner 1949 in Oberpullendorf geboren. Ihre Eltern haben ein Möbelgeschäft. Ihr Großvater gründete das Kino Oberpullendorf, das heute von Juttas Treibers Sohn Oliver geleitet wird. Nach der Volksschule in Oberpullendorf besucht die Autorin das Gymnasium Eisenstadt, wo sie 1967 mit Auszeichnung maturiert. Danach studiert Jutta Treiber an der Universität Wien Germanistik und Anglistik. Von 1972 bis 1988 unterrichtet sie am Gymnasium Oberpullendorf Deutsch und Englisch.

 

1988 fällt Jutta Treiber eine mutige Entscheidung: sie wird freiberufliche Schriftstellerin. Die Autorin steht vor einer neuen Herausforderung, sie muss lernen, dass das Leben als Schriftstellerin ein sehr einsames Leben ist. In der Schule war sie umgeben von 70 Kolleginnen und Kollegen und 700 Schülern. Nun sitzt sie allein zuhause vor ihrer Schreibmaschine, später ihrem Computer. Außerdem war bisher ihr Tag durch den Unterricht an der Schule großteils vorgegeben, jetzt bestimmt sie ihren Tagesrhythmus. Jutta Treiber schreibt fünf bis acht Stunden täglich. Sie macht die Erfahrung, dass das Schreiben eine knochenharte Arbeit ist. Auf den Musenkuss müsse man sehr lange warten und die Muse küsse einen selten und wenn dann kurz, gesteht Jutta Treiber.   

 

Ihr erstes Buch „Ich will eine Geschichte schreiben“ – eine Sammlung von Kurzgeschichten - erscheint 1979. Mittlerweile hat Jutta Treiber 50 Bücher veröffentlicht. Die Autorin schreibt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie ist in allen Genres zuhause, trifft immer wieder den richtigen Ton, die richtige Sprache, egal ob sie Bilderbücher, Kinderbücher, Romane für Jugendliche und Erwachsene, Theaterstücke, Hörspiele, Kurzgeschichten oder Lyrik verfasst. Jutta Treiber ist eine alterslose Autorin - ihre Kinder- und Jugendbücher werden auch von Erwachsenen gelesen. Das 2015 erschienene Bilderbuch „Die Wörter fliegen“ ist ein wunderbares Beispiel dafür. Jutta Treiber greift darin das Thema Demenz auf und vermittelt auf sehr sensible und poetische Art Kindern das Älterwerden und die Vergesslichkeit vieler älterer Menschen.

 

Jutta Treiber scheut sich nicht vor unbequemen Themen, sie schaut nicht weg, versteckt sich nicht und ist auch sehr kritisch. Sie hat Sinn für Humor und Sinn für Selbstironie, sie beschreibt in ihren Büchern aber auch die traurigen Seiten des Lebens. „Die tragischen, tiefernsten Dinge machen unser Leben genauso aus wie die schönen, lustigen Dinge“, sagt die Autorin und in diesem Spannungsbogen bewegen sich ihre Bücher.

 

Jutta Treiber kann sich gut in Tagträume verlieren. Am besten gelingt ihr das beim Rollerskaten. Je länger sie dahin rollt, umso leichter und leerer wird ihr Kopf und sie wird offen für neue Ideen, Gedanken und Buchprojekte. Mit ihren Buchideen geht sie sehr kritisch um, sie hinterfragt ständig, ob dieses Buch auch tatsächlich jemand lesen möchte. Schließlich schreibt Jutta Treiber für andere und nicht für sich selbst oder ihr Seelenheil, dafür könnte sie auch Tagebuch schreiben, nein, sie schreibt für Leser und Leserinnen vom Kleinkind bis zum Erwachsenen.

 

Ein fertiges neues Buch in Händen zu halten, tut zum einen ihrer Seele gut, zum anderen macht die Veröffentlichung eigener Texte natürlich auch verletzlich. Die Autorin offenbart in ihren Büchern einen großen Teil ihrer Gedanken, sie präsentiert sich bis zu einem gewissen Punkt seelisch nackt. Trotzdem teilt sie ihre Bücher nach dem langen, einsamen Prozess des Schreibens gerne mit anderen Menschen.

 

Ein einziges Mal in ihrem Schriftstellerleben hat Jutta Treiber vor der Veröffentlichung eines Buches Angst. Den ersten Teil des Romanes „Die Zeit und Hannah“ schreibt sie bereits 1986. Die Geschichte begleitet sie 20 Jahre, immer wieder arbeitet sie daran. „Die Zeit und Hannah“ erzählt die Geschichte einer Frau in mittleren Jahren über 3 Jahrzehnte, welche Schicksalsschläge sie erfährt und wie sie damit lernt umzugehen. Der Roman ist sehr persönlich und autobiografisch gefärbt, daher zögerte die Autorin lange, ihn zu veröffentlichen. 2006 erscheint „Die Zeit und Hannah“ und beschert der Autorin viel Lob und Anerkennung von Kritikern und Lesern, zumal Jutta Treiber damit ein neues Kapitel in ihrem Dasein als Schriftstellerin aufgeschlagen hat.

 

Zuvor war Jutta Treiber vielfach als Kinder- und Jugendbuchautorin in den Köpfen der Menschen präsent, obwohl sie immer auch Literatur für Erwachsene geschrieben hat. Die Kinder- und Jugendbücher von Jutta Treiber sprühen vor Fantasie und die Sprache der Autorin zieht kleine und große Leser und Leserinnen in ihren Bann. Jutta Treiber hat sich ihre kindliche Gefühlswelt erhalten, sie schreibt ihre Geschichten für Kinder und Jugendliche nicht aus der Erwachsenenperspektive, sondern schlüpft meisterhaft in die Welt ihrer kleinen und größeren Protagonisten. Der Autorin aus Oberpullendorf gelingt das, weil sie ihre Kindheit nicht vergessen hat, sie weiß, dass Kindsein nicht immer nur lustig und schön ist, sondern dass Kindsein auch traurig sein kann, dass vieles in der Kindheit und Jugend auch unheimlich weh tut. Diese Gabe, sich in Kinder und Jugendliche hineinzudenken, kommt ihr beim Schreiben eines Kinder- oder Jugendbuches zugute. Und egal, ob Jutta Treiber für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene schreibt, ihre Geschichten berühren. Das ist der Autorin auch sehr wichtig, sie mag keine kopflastigen Bücher, sondern Bücher, die im Herzen berühren.

 

Jutta Treiber ist eine Ausnahmeerscheinung unter den österreichischen Schriftstellern. Es gelang ihr, nicht  nur im deutschsprachigen Raum ihr Leserpublikum zu finden. Ihre Bücher wurden bisher in 23 Sprachen übersetzt. „Jutta Treiber“ wird auch zum Beispiel in Korea, in  China, in Japan, im Iran, in der Türkei, der Ukraine, in Estland, in Schweden, in Griechenland, in Spanien oder in  Rumänien gelesen. Das zeigt, dass die Geschichten von Jutta Treiber Allgemeingültigkeit haben. Die Autorin freut das natürlich, außerdem ist es ein schönes Gefühl in einer japanischen Ausgabe eines eigenen Buches zu blättern und es tut dieser Freude keinen Abbruch, dass Jutta Treiber nicht japanisch kann und somit die japanischen Schriftzeichen nicht entziffern kann.

 

Jutta Treiber will mit ihren Büchern die Leser und Leserinnen unterhalten. Sie weiß, dass sie mit ihren Geschichten die Welt nicht groß verändern kann, sie wünscht sich aber, mit ihren Büchern vielleicht ein wenig die Denkweise der Leser und Leserinnen zu beeinflussen. Eines der schönsten Komplimente für die Autorin ist, wenn sich Leser und Leserinnen in ihren Geschichten wiederfinden.

 

Jutta Treiber ist ein Aushängeschild der österreichischen Literaturszene. 1976 gewann sie ihren ersten Literaturpreis, den BEWAG-Literaturpreis, für eine Kurzgeschichte. Viele Auszeichnungen durfte sie seither für ihre Arbeit entgegennehmen. Zum Beispiel für das Buch „Das Dazwischenkind“ den Kinderbuchpreis der Stadt Wien, für „Der blaue See ist heute grün“ und „Der Großvater im rostroten Ohrensessel“ den österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur. 2004 erhielt sie den Kulturpreis des Landes Burgenland für Literatur und Publizistik. 2008 wurde Jutta Treiber mit dem Würdigungspreis für Kinder- und Jugendliteratur des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur ausgezeichnet und 2009 mit dem Würdigungspreis für Literatur und Publizistik der Burgenlandstiftung Theodor Kery für ihr literarisches Gesamtwerk.

 

Jutta Treiber ist die Grande Dame der Burgenländischen Literaturszene. – Diese Bezeichnung nimmt  die Autorin mit Grandezza und einem Augenzwinkern an. Jutta Treiber freut sich darüber, wird ihr doch mit dem Titel „Grande Dame der Burgenländischen Literaturszene“ große Wertschätzung für sie als Person und ihre schriftstellerische Arbeit vermittelt. Den Schritt, freie Schriftstellerin zu werden, hat Jutta Treiber noch keine Sekunde in ihrem Leben bereut.



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Buch des Monats August 2015 - Bilderbuch

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

Die Wörter fliegen
Die Wörter fliegen von Oma zu Pia. Ein Vergnügen für beide und für den Zuhörer und Betrachter der Zeichnungen, die mit dem Inhalt der Wörter spielen. Unaufgeregt wird vom Altwerden erzählt, wenn Pia mit Wörtern aushilft, die der Oma „davonfliegen“.


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"Jutta Treiber macht sichtbar, was im kleinen Prinzen zur Aufforderung wird"

Die Wörter fliegen

in: Pannonisches Journal, 25. Juli 2015

von: Rosemarie Szirmay-Wenzelburger

Jutta Treiber, die international anerkannte Autorin aus dem Burgenland, deren Bücher vielfach ausgezeichnet und in bisher 23 Sprachen übersetzt wurden, hatte 2011 ein Schlüsselerlebnis. Freundinnen erzählten ihr von den demenzkranken Eltern.

Plötzlich war die Idee geboren, im Dialog von Oma und Enkelin das Trauma der Demenz über fliegende Wörter umzusetzen. „Das Thema ist mir sozusagen zugeflogen und hat sich quasi von selbst geschrieben“, erzählt die Autorin und konzipierte den Text als Bilderbuch für alle Altersgruppen.
Unweigerlich begegnet man beim Lesen den eigenen Ängsten und dem kleinen Prinzen des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry, der ein Plädoyer der Menschlichkeit geschaffen hat.

Mit dem ästhetisch gestalteten Buch über Demenz mit dem Titel „Die Wörter fliegen“ erinnert Jutta Treiber an Mut, moralisches Denken und Liebe. Sie macht sichtbar, was im kleinen Prinzen zur Aufforderung wird: „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Die Zeit, in der Du Deine Worte verlierst, macht Dich so wichtig.

Nanna Prieler, sie wurde im Mai 24 Jahre, entschied sich im Alter von 14 Jahren in eine Kunstschule nach Graz zu gehen. 2013 begann ihre Zusammenarbeit mit dem Nilpferd Verlag. Der Text von Jutta Treiber hat Nanna sofort inspiriert. Eine gelungene Symbiose von Jutta Treiber (Text) und Nanna Prieler (Illustrationen) macht das Werk zu einem beeindruckenden und prägenden Erleben.


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"Rätselhaft, verwunschen, schlicht ..."

Die Wörter fliegen
besprochen
von Barbara Petsch

erschienen in Die Presse – Spectrum 3.7.2015

 

Oma wird wunderlich

„Mach den Teller zu, sagt Oma, es windet!“ Pia lernt die Sprache und die Welt kennen, Oma vergisst, verlernt – nicht nur das Sprechen. Pia zeigt Oma ihr Fotoalbum, Oma fragt nach Opa, er sollte längst zurück sein, sagt Oma. Opa ist tot, sagt Pia. Was ist los mit Oma? Rätselhaft, verwunschen, schlicht und vor allem zauberhaft illustriert ist dieses Bilderbuch.
Jutta Treiber (Text), Nanna Prieler (Bild): „Die Wörter fliegen“.


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"... eine Geschichte von jenen Dingen, die im Leben wirklich wichtig sind ..."

Die Wörter fliegen
besprochen
von Wendelgard Beikirchner

erschienen in "1001 Buch", unter der Rubrik "Grenzenlos - Bücher, die aus der Reihe tanzen", Juni 2015


"Die Wörter fliegen ..." und das Leben dazwischen

... Der Text von Jutta Treiber ist schlicht, einfach und unsentimental. Er erzählt über die Probleme des Älterwerdens und der Altersdemenz hinaus eine Geschichte von jenen Dingen, die im Leben wirklich wichtig sind: der liebevolle Umgang in der Familie, das selbstlose Geben und Nehmen, das Miteinander von Jung und Alt sowie Respekt und Rücksicht für Freiheit und Wohl des/r Anderen. Nanna Prieler hat dazu faszinierende Pastellbilder geschaffen, die die Schrift als graphisches Gestaltungselement einfallsreich mit einbeziehen und das Werden und Vergehen im Leben optisch fantasievoll umsetzen.

Ein außergewöhnliches Bilderbuch über Wörter, die uns als Kinder zufliegen, Wörter, die uns im Alter davonfliegen, und das Leben dazwischen.


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"Ein Traum in Pastell. Sehr poetisch, zutiefst bewegend ist dieses Bilderbuch ein altersloser Familienschatz."

Auszeichnung „Esel des Monats“ im Mai 2015

besprochen von Sylvia Mucke
in "Eselsohr", die renommierte Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien in Deutschland

Esel des Monats
Der Esel des Monats ist uns inzwischen liebgewonnene Tradition. Seit dem Februar 2008 vergeben wir die Auszeichnung für unser Lieblingsbuch des Monats.

Wir verleihen sie jeweils an ein aus der Menge der Neuheiten herausragendes Buch, auf das sich ein zweiter, dritter, vierter Blick lohnt.

Der „Esel des Monats“ geht im Mai an: Jutta Treiber / Nanna Prieler (Illu.): Die Wörter fliegen. Nilpferd in Residenz 2015
 

Ätherische Wort-Bild-Magie

Gleich mehrere wichtige Themen hält „Die Wörter fliegen“ für seine Leser/Betrachter bereit. Klar denkt man beim Lesen gleich an Altersdemenz und den Umgang damit in der Familie. Ein wichtiges und aktuelles Thema in einer Zeit, in der Eltern immer älter werden und damit natürlich auch die Großeltern, die Bezugspersonen für Kinder gleich nach ihren Eltern. Aber hier geht es auch ganz schlicht um Jung und Alt. Darum, wie sich ihr Leben und ihre unterschiedlichen Weltsichten gegenseitig bereichern und befruchten. Um „miteinander leben“ und „füreinander da sein“ und wie dies in verschiedenen Phasen ganz Verschiedenes bedeutet. Mit anderen Worten, Jutta Treiber und Nanna Prieler haben ein poetisches Buch von den Jahreszeiten des Lebens geschaffen, das vom Kommen und Gehen, vom Wachsen und Älterwerden, vom Anfangen und Abschiednehmen erzählt. Und nicht zuletzt von dem Gezeitenstrom des Gebens und Nehmens, den das Leben darstellt.

Transportiert wird das Ganze über eben jene titelgebenden „fliegenden Wörter“. Zuerst fliegen die Wörter von Oma zur kleinen Pia. Oma hat sooo viele Wörter, einen regelrechten (Wort-)Schatz, den sie großzügig mit Pia teilt. Die Wörter helfen Pia beim Wachsen. Vieles, was sie lernt, während wir sie dank der Bilder Prielers von Seite zu Seite tatsächlich heranwachsen sehen, hat sie von Oma. Dann ist Pia groß. Oma spürt den ersten Hauch des Alters (Herbstfarben und Herbstblätter halten auf den Seiten Einzug). Die Wörter fliegen noch immer. Doch etwas hat sich geändert: „Mach lieber das Fenster zu!“, sagt Oma schließlich besorgt und „die Wörter fliegen mir davon“.

Ein Traum in Pastell. Sehr poetisch, zutiefst bewegend ist dieses Bilderbuch ein altersloser Familienschatz. Bild und Text greifen nahtlos ineinander und bilden zusammen das sprichwörtliche „Gedicht“. Wer wie ich nah am Wasser gebaut hat, sollte allerdings unbedingt Taschentücher bereithalten.

Sylvia Mucke
© Eselsohr Leseabenteuer GmbH 2005-2012



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"Dieses Buch ist in Text und Bild ein Kunstwerk, das offen und einfühlsam das Thema Demenz behandelt."

 

Buch des Monats April 2015 (Deutschland)

Die Wörter fliegen
besprochen von Martina Koler
in Lesen.Hören.Wissen


Ein besonderes Buch für eine besondere Geschichte: Quadratisch in der Form, aus stabilen Kartonseiten, in sanften Pastelltönen, angenehm beim Blättern – macht es bereits durch den ansprechenden Umschlag Lust aufs Lesen. Hier wird Seite für Seite Pias Entwicklung vom kleinen Mädchen zur jungen Frau aufgezeigt und ihre sich mit zunehmendem Alter ändernde Beziehung zu ihrer Oma. Während es zu Beginn Oma ist, die Pia das Sprechen beibringt, die ihr die Welt - Begriffe, Gedanken, Gefühle - erklärt, diese bunt und begreifbar macht, die die Wörter zu Pia fliegen lässt, wird es zunehmend Pia, die Omas Welt ordnen muss, die deren durcheinander geratenen Wörter sortiert, auffängt und zu entschlüsseln versucht. Oma ist seltsam geworden. Sie erinnert sich kaum noch an etwas, weiß nicht, ob sie Mann oder Frau, alt oder jung ist. Und sie merkt es selbst: Weißt du, sagt sie, ich glaube, die Wörter fliegen mir davon. Mach lieber das Fenster zu! Wie gut, dass Pia all diese Wörter gesammelt hat, wie gut, dass am Anfang ihrer Beziehung zur Oma so viel Liebe, so viel Wärme, so viel Sprache stand.
Dieses Buch ist in Text und Bild ein Kunstwerk, das offen und einfühlsam das Thema Demenz behandelt. Einfache Worte, Sätze, Gedanken, Gefühle werden gekonnt aneinandergereiht und graphisch treffend ins Bild gesetzt. Die deutliche, klare Sprache des Textes zeigt in ihrer Einfachheit, wie wichtig Sprache ist. Die aussagekräftigen, in sanften, warmen Farbtönen gehaltenen Bilder nehmen viel Raum ein, ziehen sich immer über eine Doppelseite und vermögen es nicht zuletzt durch die gelungene Kombination von Druck, Zeichnung und Malerei die Betrachter in ihren Bann zu ziehen.



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"Es ist ein Buch voll Poesie, ein Buch, für das man eine ruhige Minute wählen sollte, das zum Nachdenken anregt und Gesprächsanlässe bieten. ... Bewertung: sehr empfehlenswert"

Die Wörter fliegen
AJUM Datenbank, Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft)
Ulrich Baselau, 26409 Wittmund

 

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"Sehr ansprechend, äußerst empfehlenswert ..."

Die Wörter fliegen
besprochen von Maria Schmuckermair
in bn.bibliotheksnachrichten


Wenn die Begriffe kommen und wieder verschwinden.

Pia lernt durch ihre Oma erste wichtige Begriffe kennen: Tisch, Fenster, Schmetterling, Puppe, Trommel, Bilderbuch… Alle Wörter fliegen von Oma zu Pia, die sie auffängt und einsammelt. Pia wird größer und ihr Wortschatz wird es auch. In der Mitte des Buches wendet sich das Blatt. Oma ist alt geworden, ihr scheinen jetzt immer mehr Wörter wegzufliegen. Sie klagt über eine zu heiße Suppe, dabei trinkt sie Kaffee, sie weiß nicht mehr, ob sie ein Mann oder eine Frau ist, sie hat vergessen, dass Opa schon lange tot ist. Nun ist es an der Enkelin, ihr zu helfen, wenn ihr die Begriffe entschwinden.

Sprachaneignung und Sprachverlust werden in diesem illustratorisch sehr fein gestalteten Bilderbuch überaus anschaulich thematisiert. In den Aquarellabklatsch mit den sehr lebendig gestalteten Figuren sind mit roter, grüner oder blauer Feder das Haus und sein Interieur hineingezeichnet. Große weiße Buchstaben beleben symbolhaft als gleichsam fliegende Ornamente die bunten Seiten. - Sehr ansprechend, äußerst empfehlenswert ab 4 Jahren.


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"Es gibt bereits eine ganze Reihe von Bilderbüchern zum Thema Demenz. Dies ist ein ganz Besonderes."

Treiber Jutta / Prieler, Nanna: Die Wörter fliegen

Nilpferd in Residenz, 2015

 

auf waldworte.eu

von Susanne Brandt

publiziert am 23. April 2015

 

Lieber Residenz Verlag!
Seit etwa zwei Jahren engagieren wir uns in der Büchereizentrale Schleswig-Holstein besonders für das Thema Demenz und seine Vermittlung in den Medien. Als Lektorin kämme ich dazu regelmäßig die Neuerscheinungen durch. Der jetzt bei Ihnen erschienene Titel ist für mich das Schönste, was mir dazu als Kinderbuch bislang in die Hände gekommen ist. 

Susanne Brandt

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Münchner Bücherschau 2015

Kinder- und Jugendbücher druckfrisch - Vorstellung der besten Neuerscheinungen aus dem Frühjahr 2015

Referentinnen: Christine Paxmann und Sylvia Mucke

Jutta Treiber/Nanna Prieler (Illu.): "Die Wörter fliegen"

"Alzheimer Geschichte als fast ätherische Wort- und Bildmagie ..."



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"Dies ist kein gewöhnliches Bilderbuch"

Jutta Treiber: Die Wörter fliegen

auf: http://www.malkastl.de/-Auf-Gelesenes


Jutta Treiber: Die Wörter fliegen
Dies ist kein gewöhnliches Bilderbuch. Es erzählt in poetischen Worten und zarten Bildern vom Vergessen und Bewahren. Zuerst fliegen die Namen all der wichtigen Dinge des Lebens in Form von Wörtern von Oma zu Klein-Pia. So viele Wörter weiß die Oma und hat auf jede Frage eine Antwort. Und Pia wird zur Wörtersammlerin. Ein Schatz von unschätzbarem Wert sammelt sich da an. Doch dann wird die Oma seltsam und schüttelt die Worte durcheinander und manche fliegen weg von ihr. Aber andere kommen auch wieder zurück, wenn Pia der Oma dabei hilft, indem sie ihr vom Schatz etwas zurückgibt.

Es ist ein bezauberndes, mutmachendes Buch, ein Pladoyer für das Miteinander von Alt und Jung.


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"Der direkte Kontakt mit dem Leser ist wichtig"

Interview mit Jutta Treiber

über Konkurrenz am Buchmarkt, Lesungen, das Schreiben und Tipps für Neulinge

auf: fabelhafte-buecher.de


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"Dein Buch ist eines der besten, das ich jemals gelesen habe"

Im Gespräch mit Jutta Treiber

über Lieblingssätze, Wünsche als Kind und Buchthemen

auf: kinderbuch.besttext.at


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Lesen in Tirol - Tiroler Bildungsservice - Landesschulrat für Tirol

Andreas Markt-Huter über "Fridolin wird unsichtbar"

Jutta Treiber gelingt es, lautes Unrecht in ruhigen Tönen und mit spielerischer Leichtigkeit zur Sprache zu bringen und in eine kindergerechte Geschichte zu verpacken. Da fühlen die jungen Leserinnen und Leser sofort mit, wenn ein schüchterner Schüler von den anderen gehänselt und ausgelacht und von seinen Eltern überhaupt nicht beachtet wird oder wenn ein liebes, schlaues und lebensfrohes Schweinchen beim Metzger landen soll.

Die verständliche, kindergerechte Sprache und die liebevollen Illustrationen machen das Kinderbuch zu einem empfehlenswerten Leseabenteuer für junge Leserinnen und Leser, empfehlen es aber auch für gemeinsame Vorlesestunden für kleinere Kinder und Erwachsene.

Jutta Treiber, Fridolin wird unsichtbar (ISBN 978-3-85197-747-9)

veröffentlicht: 17.01.2015

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Vor Alzheimer fürchten sich beinahe mehr Menschen als vor Krebs

Doris Losch über „Die Wörter fliegen“

in: Brikada – Magazin für Frauen (6.2.2015)

„Liebevoller kann man sich dem Thema Alzheimer fast nicht zuwenden. Macht nachdenklich und erfreut zugleich.“


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Jutta Treiber / Nanna Prieler: "Die Wörter fliegen"

Vor Alzheimer fürchten sich beinahe noch mehr Menschen als vor Krebs. Alzheimer … das unaufhörliche Vergessen, das Nichts im Hirn …

Autorin Jutta Treiber und Illustratorin Nanna Prieler nähern sich Alzheimer auf eine sehr einfühlsame Weise und erzählen eine berührende Geschichte von Pia und ihrer Oma. Als Pia klein war, sind die Wörter von Oma zu Pia geflogen, jetzt fliegen die Wörter der Oma davon. Oma wird seltsam und fragt nach Opa: Er ist schon so lange weg, sollte er nicht längst zurück sein? Oma, sagt Pia, Opa ist tot. Ach so, sagt Oma, kein Wunder, dass er nicht mehr heimfindet.

Oma meint, dass ihr die Wörter davon fliegen: „Mach lieber das Fenster zu!“, sagt sie zu Pia. Pia umarmt die Oma und sagt, wie lieb sie sie hat. „Mach Dir keine Sorgen, Deine Wörter sind alle zu mir geflogen“.

Die Zeichnungen von Nanna Prieler sind besonders schön, viel gibt es zu entdecken auf den einzelnen Buchseiten, Buchstaben und Ziffern, die im Winde flattern, ein bezauberndes Kaffeemaschinchen, eine liebe Katze, die in mancherlei Gestalt auftaucht.
Über die Autorinnen:
Jutta Treiber hat Germanistik und Anglistik studiert, war Lehrerin und betrieb ein Kino. Seit 1988 arbeitet sie als freie Autorin. Sie hat zahlreiche Literaturpreise gewonnen.

Nanna Prieler ist freischaffende Illustratorin und Designerin für Magazine und Graphikbüros und hat sich zur Freude von Freunden liebevoller Illustrationen, ihren Traum, Kinderbücher zu gestalten, verwirklicht.
Brikada-Bewertung: Liebevoller kann man sich dem Thema Alzheimer fast nicht zuwenden. Macht nachdenklich und erfreut zugleich.



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Helga Plautz (Buchhändlerin und Buchexpertin, Gleisdorf) über „Die Wörter fliegen“

 

Liebe Jutta,
"die Wörter fliegen" und ich hab' solche Freude mit Deinem schönen, feinen neuen Buch!!
Herzlichen Glückwunsch - liebe Grüße Helga


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Auch in Frankreich lässt man „die Wörter fliegen“ ...

 

4. März 2015

Goûter-lecture

 

Hallo Kinder!

Ce mois-ci, nous allons lire l‘album „Die Wörter fliegen“. C‘est l‘histoire d‘une grand-mère, de sa petite-fille, Pia, et de leurs conversations qu‘elles mènent. Les mots volententre la grand-mère et sa petite-fille.

L’après-midi finira comme d’habitude par un goûter auquel vos parents sont conviés. Des connaissances en allemand ne sont pas nécessaires.

Le mercredi 18 mars, de 15h30 à 16h30

à la Librairie Internationale V.O.

53, rue du Molinel 59000 Lille * 03.20.14.33.96 * lalibrairie.vo(at)wanadoo.fr

Tarif 2€ – accueil limité aux enfants âgés de 5 à 10 ans – sur inscription

Jutta TREIBER/Nanna PRIELER "Die Wörter fliegen", Nilpferd in Residenz



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Maja Gerber Hess (Autorin) über "Fridolin wird unsichtbar"

 

Jutta, dein Buch FRIDOLIN… ist absolute Spitze!!! Voller Humor, Witz und Fantasie! Ich habe es in einem ‚Schwups‘ gelesen und danke dir allerherzlichst ...


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Hertha Kratzer (Autorin und Lektorin) über "Liebestrommeln"

 

Hallo, liebe Jutta,
ich habe den John Irving weggelegt und die Jutta Treiber zur Hand genommen und einen wunderbaren Roman gelesen. Dass du mit Röntgenaugen in Herz und Hirn der Menschen schauen kannst, weiß ich ja schon lange, aber dass du es so originell, so elegant und witzig, tief und unsentimental präsentieren kannst, war doch relativ neu für mich. Ich habe viel geschmunzelt und viel nachgedacht ...

Ich gratuliere dir und danke dir, alles Liebe, Hertha


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"Sicht- oder unsichtbar? Das ist die Frage!"
Heinz Wagner und Sandra Lumetsberger
über "Florian wird unsichtbar"
in: Kinderkurier (31.12.2014)



Sicht- oder unsichtbar? Das ist die Frage!

Ein sprechendes Schwein, ein unsichtbarer Bub und ein gestohlenes Buch-Manuskript

"Da haben alle drei blöd geschaut ..." Der erste ist auch gleichzeitig der letzte Satz von "Fridolin wird unsichtbar". Fridolin, ein Bub, den viele übersehen, wird eines Tages unsichtbar. Was andere schrecklich finden, daran findet er Gefallen. Er ist immer dabei, wird nicht gesehen, sorgt durch Kichern für Verwirrung.
Neben Fridolin spielt auch ein namenloses Schwein, mit dem sich Fridolin angefreundet hat, eine wichtige Rolle.
Dritte im Bunde ist Heide Mokusch, eine Kinderbuch-Autorin. Ihr Laptop mit einem praktisch fertigen Manuskript für ein neues Buch wurde gestohlen.
Was diese drei miteinander verbindet, ob Fridolin wieder sichtbar wird und die Autorin ihre Geschichte so im Kopf hat, dass sie diese noch einmal schreiben kann?
Das und noch mehr soll nicht verraten werden. Das Lesen würde zwar wahrscheinlich schon Spaß machen, aber die Spannung wäre vorüber.


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"Schweine im Pelzmantel"
Barbara Petsch
über "Florian wird unsichtbar"
in: Spectrum von Die Presse (13.12.2014)
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"Das ist eines der lustigsten und liebenswürdigsten Bücher für 8-Jährige, die es gibt ..."

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Jutta und Bettina Treiber
"Journalisten-Mamas"
Sophia T. Fielhauer-Resei
porträtiert Jutta und Bettina Treiber
in: Der Österreichische Journalist, 04-05/2013

Link



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"Innovative Lebensentwürfe"
Gabriele Schiller
porträtiert Jutta Treiber
in: Kultur & Bildung, das Magazin des Burgenländischen Volksbildungswerkes, 2-2013


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Eleonore Rodler über

LIEBESTROMMELN - EINE KUR-SCHMONZETTE

edition lex liszt 12, Oberwart 2012

 

Eine ganz normale, aber witzige Geschichte wollte die Autorin Jutta Treiber schreiben, doch was ist eine ganz normale, witzige Geschichte?, fragt sie. Die Wahr- und Weisheiten, die sie im Laufe ihres Lebens gewonnen hat, sollen darin ebenfalls enthalten sein, aber welche Wahr- und Weisheiten hat ein Autor schon gewonnen - außer dass er im Leben niemals das kriegt, was er will? Also erfindet sie ihre Personen, schiebt ihre Gedanken und Gefühle in ihre Köpfe, andeutungsweise und mit Vermutungen gespickt, und schreibt eine Kur-Schmonzette, Titel "Liebestrommeln".

"Sich wieder neu verlieben. Einmal noch, bevor es zu spät ist ..." und welcher Ort wäre dazu besser geeignet als eine Kuranstalt.

Und da finden sich:

Beppo, der hüftoperierte Schriftsteller, der die Gelegenheit seines Kuraufenthaltes dazu benützt, endlich Protagonisten für seinen Roman zu finden, den ein Verlag, hoffentlich, endlich, annehmen wird. Natürlich möchte er sich nebenbei auch verlieben, bleibt aber dabei ebenso erfolglos.

Fabian, ebenfalls hüftoperiert, der es noch einmal spüren will, dieses Herzflattern ... und ... und ... und seine Unzufriedenheit mit Amarante mit einer neuen Unzufriedenheit lösen möchte - zu Anfang ist die Neue natürlich noch eine Zufriedenheit, aber auch sie wird irgendwann zur Unzufriedenheit, nur weiß er das noch nicht, will es auch nicht wissen, er will spüren, jetzt, endlich, wieder.

Fabian, der plötzlich denkt, dass jeder Tag ein perfekter Tag wäre, wenn er seine Frau durch eine andere Frau ersetzen könnte.

Amarante, die immer wieder verzeihende und doch wiederum nicht verzeihende Ehefrau, die sich die Frage stellt: Darf man Treue verlangen, wenn die Liebe nicht mehr da ist? Oder anders gefragt - kann man treu sein, wenn man nicht mehr liebt? Oder - ist das die wahre Liebe, wenn man glaubt nicht mehr zu lieben und dennoch treu ist? Oder ist man einfach treu, weil man immer noch liebt, auch wenn man es gar nicht mehhr weiß?Sie darf auch andere interessante Fragen stellen ...

Eliane, die Kurschättin, mit noch immer ansehnlichen Oberschenkeln, jedoch mit einem Schuldenstand, der, wäre es eine positive Summe, Eliane als sehr vermögend bezeichnet hätte. Auch sie mit dem Wunsch, nein mit den Wünschen: einmal noch verliebt sein. gut aussehen soll er, gebildet sollte er sein und Geld sollte er haben, das schon ...

 

Jutta Treiber erzählt diese Geschichte aus der auktorialen Erzählperspektive. Doch ihr Erzähler ist nicht der klassische, allwissende Erzähler, der belehrt, wertet, sich einmischt oder ständig urteilt. Ihr Erzähler kommentiert und glaubt zu wissen was kommt, was kommen wird, und zeigt verschiedene Perspektiven auf. Er vermutet und wird schließlich überrascht, denn irgendwie läuft alles anders, irgendwann hat er etwas verpasst, die Personen bekommen ein Eigenleben, reagieren anders als er eigentlich geplant hatte. Dabei hatte er doch seine große Lupe zur Hand genommen, um auch jedes kleinste, versteckte Detail der Psyche der Protagonisten an die Oberfläche zu bringen, dachte deren Gefühls- und Gedankenwelt genau zu kennen und dann die Wende ... denn das Leben geht weiter, irgendwie, und die Liebe kommt und geht, irgendwann.

Also: eine rührselige Geschichte um die tragische Herz-Schmerz-Liebe der Generation im "besten Alter"? Oder das ewige Spiel, Kurschatten sucht Kurschättin, verpackt in einer Schmonzette?

Ja - aber diese ist vergnüglich, humorvoll, satirisch-ironisch geschrieben und stimmt zugleich sehr nachdenklich, denn in jedem der Protagonisten findet man ein kleines Stückchen eigenes ICH, oder hat es schon miterlebt, oder einmal erzählt bekommen.

 

Eleonore Rodler, in: Literarisches Österreich 2012/1 (Zeitschrift des Österr. Schriftstellerverbandes)

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Jutta Kleedorfer über
LIEBESTROMMELN - EINE KUR-SCHMONZETTE
in: bn.bibliotheksnachrichten, Jutta Kleedorfer
Ein heiter-besinnlicher Roman über die Torschlusspanik-Attacken von "Best-Agern".

Schon der Untertitel "eine Kur-Schmonzette" lässt aufhorchen: Welcher Autor, welche Autorin beschreibt schon sein bzw. ihr Werk als "Schmonzes", als dramatisch wertloses Stück mit zweitklassiger Besetzung? Genau das ist das Ziel des AUK, des auktorialen Erzählers, der immer wieder das als Soap-Operette angelegte Geschehen mit seinen Zwischenbemerkungen stört, wenn die Protagonisten zu peinlich agieren oder deren Erzählfluss zu langatmig wird. Erzählt wird von Fabian, einem pensionierten Beamten, der von seiner Frau Amarante, einer Malerin, getrennt lebt und sich in Eliane, eine elegante "Kurschättin", verliebt. Diese wird auch von dem voyeuristischen Schriftsteller Beppo, einem ebenso hüftmaroden Kurgast, begehrt. Sie wittert eine letzte Chance, einen gutsituierten Partner zu finden. Am Schluss der Geschichte werden alle vier, deren Wünsche und Träume sich fern der amourösen Kuridylle in Luft auflösen, wieder in ihren gewöhnlichen Alltag mit all seinen Widrigkeiten entlassen.
Eine anregende, sprachlich nichtlineare Lektüre um das ewige Spiel von Menschen, an bestimmten Lebensmarkierungen, z.B. an der Schwelle zum Alter, nochmals den Versuch zu wagen, Sehnsüchte und Wünsche im Leben zu verwirklichen, und dennoch unwiderruflich an der Realität zu scheitern.

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Manfred Chobot
über "Liebestrommeln – Eine Kur-Schmonzette
Liebe und Verliebtheit, bevor es zu spät ist, ein Seitensprung, gegenseitige Schuldzuweisungen - alles bestens bekannt und vielfach thematisiert -, trotzdem gelingt es Jutta Treiber, all den bereits vorhandenen literarischen Werken zu trotzen und auf überaus subtile Art, dieses alte Thema neu zu beschreiben. Die Personen ihres Romans sind allesamt nicht mehr ganz taufrisch: Da ist Fabian, die gemeinsamen Kinder mit seiner Frau Amarante sind längst erwachsen und verheiratet. Wiewohl sie getrennt leben und die einstige Blüte ihrer Liebe schon etwas angewelkt ist, halten Fabian und Amarante einen ständigen Kontakt zueinander aufrecht. Amarante ist Malerin, nicht erfolglos, doch in der Kunstszene auch kein Star, finanziell hält sie sich eher mit Malkursen über Wasser. Eliane ist Witwe und heißt eigentlich Dita Dickstur, kämpft hartnäckig mit andauernden Geldproblemen. Einzig und allein bei der Gesichtskosmetik pflegt sie nicht zu sparen. Beppo ist Schriftsteller und Biertrinker, Single und zur Kommunikationsauffrischung Anhängsel seiner ebenfalls singulären Schwester, die ihm rät, anstatt zu schreiben, mit dem Malen zu beginnen, weshalb sie ihm einen Malkasten aus ihrer Kindheit schenkt. Aber Beppo plant, einen Roman zu beginnen, was er allerdings immer wieder vertagt, verwocht, vermonatigt. Nicht verjährt.
Wie halt die Gesundheit so mit dem Leben spielt, sind die Gebeine von Beppo, Fabian und Eliane angegriffen, sodass sie sich einer Operation unterziehen - warum eigentlich unterziehen und nicht überziehen? Jedenfalls ist die Operation gleichermaßen unvermeidlich wie zwingend notwendig. Danach gilt es, in einem Kuraufenthalt die Hüften wieder zum Genesen anzuregen: Sie werden heilgymnastiziert, kältebepackt, kraftkammertrainiert, akupunktiert, nordisch gewalkt, ergotherapiert, koordinationsgeschult und vieles mehr. Unvermeidlich: Sie begegnen einander auf der „Insel der Krückseligen“: Fabian, Eliane und Beppo. Hinzu mischt sich der auktoriale Erzähler, der zwar über vieles, indes längst nicht über alles Bescheid weiß.
Sowohl Fabian als auch Beppo verlieben sich in die „Kurschättin“ Eliane, die sich für Fabian entscheidet, immerhin verfügt er offenbar über einiges Erspartes und die Ehe mit Amarante besteht ohnehin nur mehr auf dem Papier, weil er eben zu faul war, sich scheiden zu lassen. So jedenfalls sieht es Eliane und Fabian plaudert in einem ähnlichen Tonfall, weil sein Hirn chemikalische Verbindungen ausschüttet, die der auktoriale Erzähler als Liebestrunkenheit beurteilt und zudem feststellt, dass Fabians Hirn liebesveralzheimert.
Eliane errötet zwar nicht, sondern errosarötet nur, weil sie nicht schwimmen kann und daher für den Pool der Kuranstalt - warum eigentlich Anstalt? - nicht infrage kommt. Ihr Trumpf und Triumph ist das Trommeln, weil sie an jedem Verkauf einer Trommel prozentuell beteiligt ist, weshalb sie Fabian überredet, einen Trommelworkshop zu besuchen, denn irgendwann ist jede Kur zu Ende. Stattdessen Liebestrommeln. Zugleich vermittelt sie ihn an ihren Psychiater. Der Auktoriale weiß zu berichten, dass sich durch zwingende Zufälle alle irgendwie begegnen, und Beppo erkennt, dass seine Verliebtheit zu Eliane eine körperliche Fehlentscheidung war. Stattdessen schreibt er endlich seinen Roman. Er muss nur im Gehirn speichern, was er hört, sieht und beobachtet. „Im Moment ist Beppo nämlich relativ zufrieden und beschließt, ein Exposé seines Romans an einen größeren Verlag zu schicken.“
Fabian und Eliane dagegen skypen fröhlich drauflos, da sie leider - oder glücklicher Weise - nicht in derselben Stadt wohnen. Als Amarante Fabian Daheim überrascht, kommt es zu einem Skypitus interruptus - nachdem Fabian seinen Laptop zugeklappt hat.
„Amarante setzte sich auf die Couch im Wohnzimmer und barg ihr Gesicht in ihren Händen. Der ganze Schnee schneite direkt in ihre Seele. Amarante wischte sich den geschmolzenen Schnee von den Wangen.“
Wie die Liebestrommelei ausgeht, darüber schweigt der Rezensent eisern. Oder bleiern oder silbern. Wir wissen das nicht so genau.
Jutta Treiber: Liebestrommeln - Eine Kur-Schmonzette. edition lex liszt, Oberwart 2012. 260 Seiten.

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Julia Rafael über
KNAXI Fischbücher (1-9)
von Jutta Treiber, Paul Mühlbauer

Der Weihnachtsfisch, Der ziegelrote Mondfisch, Der Zitronenfisch, Der Kugelküsser, Die Schleimschnecke, Das volldumme Gelbauge, Der rosa Cheviküsser, Der Elektroschlucker, Der Erdbeerbeißer

 

Wie sich schon aufgrund der Titel der kleinformatigen bunten Büchlein unschwer erahnen lässt, zeichnen sich die vierzeiligen Reime, die Jutta Treiber mit spürbarer Formulierlust verfasst hat, vor allem durch Phantasie und Wortwitz aus. Ausgangspunkt sind die bunten "Fisch- (und andere) Skulpturen" von Paul Mühlbauer. Dank des handlichen Formats lassen sich die Mini-Bücher ganz unkompliziert überallhin mitnehmen. So können große und kleine LeserInnen und/oder VorleserInnen öde Wartezeiten und andere passive, Geduld erfordernde Situationen mit wenig Aufwand und garantiertem Unterhaltungswert gut überstehen.

 

Julia Rafael in: Literarisches Österreich 2013/1  (Zeitschrift des Österr. Schriftstellerverbandes)

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Margarethe Herzele über
FIONA FEE HAT KEINE ZEIT

Obelisk Verlag, Wien-Innsbruck 2012


... Ein Spaß jedenfalls, intelligent und warmherzig geschrieben und von Vanessa Karré liebvoll illustriert ...


Margarethe Herzele, in: Literarisches Österreich 2013/1

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Georg Bydlinski über

ACH, DU LIEBES PFERD von Jutta Treiber, Petra Neulinger

Ein fabelhafter Vers über Islandpferde

Edition Marlit, Marz 2012

Manchmal macht das Spielerisch-Leichte mehr Eindruck als das Tiefsinnig-Schwere. Der vielseitigen Autorin Jutta Treiber (u.a. LESERstimmenpreis 2002, Würdigungspreis für Kinder- und Jugendliteratur 2008) ist - im Zusammenspiel mit den künstlerischen und witzigen Farbillustrationen von Petra Neulinger - ein Büchlein gelungen, das Kinder und Menschen jeden Alters gern in die Hand nehmen werden. Es geht darin um die "Isis", die Islandpferde, die in den burgenländischen Naturparks leben - und um Isländisch, die Sprache ihres Herkunftslandes.

 

"ISLÄNDISCH IST LEICHT / ich hab gemeint, ich kann's / doch TORTA heißt nicht Torte / sondern Pferdeschwanz. / Und LAUFI heißt nicht laufen / sondern Schwert. / Ach, du liebes Pferd!"

 

Die locker gereimten Verse spielen mit Gleichklang und Verschiedenheit der Wörter in den beiden Sprachen und bringen zum Abschluss auch unaufdringlich Lebensweisheit mit ein.

 

"TOSSI ist ein Dummkopf / und TRALLI nimmt's leicht. / Und täten wir das alle / so hätten wir vielleicht ... / schon viel erreicht."

 

Auf den letzten vier Bildseiten sieht man bunte Schmetterlinge mit verschiedenen Farben und Mustern. Manchmal hat das Flatterleichte mehr Gewicht als geballte Wissensschwere - und macht Lust aufs Lesen.

 

P.S.: Text und Bilder dieses Büchleins sind in bearbeiteter Form auch am "Fabelpfad Marz" zu sehen. Die kleine Freiluftgalerie der burgenländischen Gemeinde Marz im Naturpark Rosalia-Kogelberg zeigt Transparente mit Versen und Illustrationen von Erwin Moser, Heinz Janisch, Helga Bansch, Jutta Treiber unbd Petra Neulinger sowie Holztiere von Walter Supper. 

 

Georg Bydlinski, in: Literarisches Österreich (Zeitschrift des Österr. Schriftstellerverbandes) 2013/1


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Im Radio:

Radio Burgenland eXtra
gratulierte zum 60. Geburtstag mit einer Rückschau auf Jutta Treibers literarisches Schaffen.
Podcast Jutta Treiber Teil1 / Podcast Jutta Treiber Teil2


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Auf Youtube:

Jutta Treiber - Leseprobe - Sommer 2009
http://www.youtube.com


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Pressestimmen:

Viktória Kery-Erdélyi über "Sommer erlesen"
im Kurier

Ihre Auftritte haben es in sich, verbirgt sich doch hinter einer Lesung von Jutta Treiber meist eine Performance, ein schauspielerisches Spektakel.
Link

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Michaela Tanzler über "Sommer erlesen"
in BVZ (Woche 31/2009)
Die Lesereihe der Oberpullendorfer Autorin im Garten des Oberpullendorfer Kinos lädt ein, sich einfach berieseln zu lassen von Bildern, die beim Lauschen im Kopf entstehen - in einer Atmosphäre, die beinahe Urlaubsfeeling weckt.
Link

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Klaus Wukovits über "Sommer erlesen" (Jutta Treibers Lesefestival)
in Unsere Stadt, 2009/4

Eine wunderbare Veranstaltungsreihe, die allen, die dabei waren, außergewöhnlich gut gefiel.
Link

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Wolfgang Ratz über "Fleckerlteppich"
in Literarisches Österreich, 2009/1

Dieser Fleckerlteppich lässt uns in seiner hellen und dunklen Buntheit an der ganzen Vielfalt von Jutta Treibers Interessen, Anliegen und Talenten teilhaben.
1. Seite:Link
2. Seite:Link

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Sidonia Binder über "Die Zeit und Hannah"
Zuallererst war ich von der dynamischen, kraftvollen und doch unspektakulären Sprache erfaßt.
Keine Worthülsen, nur Projektile.
Link

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Dagmar Buchta in Die Standard
über "
Die Zeit und Hannah"
Onlineausgabe, 6.6.2007
Jutta Treiber erzählt in ihrem Roman die Lebensgeschichte einer Frau in drei Jahrzehnteblöcken - Ein Buchtipp
Der Inhalt der Geschichte allein würde schon genügen. ... Die Sprache von Jutta Treiber setzt dieser emotionalen Tiefe ihres Romans noch eines drauf.

Link


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Wolfgang Weisgram im ALBUM / DER STANDARD,
über "Die Zeit und Hannah"
Printausgabe, 18./19.11.2006
...Jutta Treibers Irreführungen in "Hannah und die Zeit" legen dem Leser den Nasenring an und führen ihn daran in ziemlichen Schlingerbewegungen herum...
Link


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Kurier, Samstag, 28. April 2007 / Kultur & Medien, Seite 29
Mit Großvater kann man sogar fliegen
Preise - Die besten Kinder- und Jugendbücher 2007: Zwei Seiten über die Preisträger im Kurier
Am 10. Mai werden die österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreise 2007 vergeben. Der Kurier bringt deshalb am kommenden Donnerstag zwei Seiten über die Preisträger.
Greifen wir hier, als Appetitanreger, eine Gewinnerin heraus - die Burgenländerin Jutta Treiber, die sagt: Geschichten entstehen aus Zorn, Wut oder Trauer, aus dem Lachen, der Freude. Bücher kommen klein oder groß daher, als Bilderbücher, Romane, Lyrikbände, Theatertexte. Viel zu oft werden sie etikettiert. In Wirklichkeit sind es Bücher für alle."
Auch ihr preisgekröntes Bilderbuch " Der Großvater im rostroten Ohrensessel " (Dachs Verlag, Zeichnungen von Jens Rassmus) ist für alle. Weil Großeltern für alle sind. Die können noch zuhören; selbst wenn sie nicht mehr leben oder im Krankenhaus liegen. Mit Großvater im Ohrensessel kann man sogar aus dem Fenster fliegen.
Eben erst hatte Jutta Treiber den Roman " Die Zeit und Hannah " (edition lex liszt 12) veröffentlicht: Mit wortgewaltiger Schonungslosigkeit lotete sie Abgründe einer Beziehung aus der Sicht der Frau aus. Furchtbar gut!

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Die Presse: Spectrum / Samstag, 3. März 2007 Literatur

Eifersucht, Untreue, Gewalt
"Zeit.Raffer / Zeit.Schnitt / Zeit.Lupe", so heißen die drei Kapitel von Jutta Treibers Roman Die Zeit und Hannah. Stationen des Lebens einer Frau, welche die vielfach ausgezeichnete Kinderbuchautorin in ihrem Debütroman für Erwachsene abschreitet. Nichts Ungewöhnliches passiert in dem Buch, nur die übliche Eifersucht, Untreue und Gewalt. Doch wie Jutta Treiber die 30jährige Leidenszeit sprachlich durchdringt, das ist außergewöhnlich.
(410 S., brosch., Euro 24,25; edition lex liszt 12, Oberwart).


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Caro Wiesauer im Kurier über Die Zeit und Hannah, 18.11.2006
Jede Zeile ein Schrei
Jutta Treiber - Seelisch fit sollte man sein, um sich an das Buch "Die Zeit und Hannah" (edition lex liszt 12) heranzuwagen. Mit (wort-)gewaltiger Schonungslosigkeit lotet die österreichische Autorin Abgründe einer Beziehung aus der Sicht der Frau aus. Eine Ehe, die falsch ist und schon in diesem (verdrängten) Wissen geschlossen wurde; der zwei Kinder entspringen und die geprägt ist von Untreue, Gewalt, Eifersucht und Überforderung auf allen Linien. Durch raffinierte, teils geraffte Zeitsprünge spannend auch in der Form. Furchtbar gut. Kurier Wertung: xxxxx

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Eva M. Kittelmann
über die Zeit und Hannah
Kritik für den Schriftstellerverband
...J. Treiber löst sich nicht gänzlich ab von der schönen Tradition des Poetischen Realismus, aber sie versteht es, den Sprung ins Hier und Heute vom Standort der eigenen "inneren Verhältnisse" her einzuleiten. Und hat vielleicht genau damit einen der traurigsten und zugleich erhebendsten Romane geschaffen, welche die junge österreichische Literatur hat hervorbringen können. Sie steht damit auf der Höhe der klassischen Moderne....
Link

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Silke Pixner über die Zeit und Hannah
In: an.schläge - DAS FEMINISTISCHE MAGAZIN
Februar 2007
...Der Roman ist gekennzeichnet durch eine gewaltige sprachliche Kraft, die den/die LeserIn gleichsam in die Gefühlswelt Hannahs hineinzieht und so einen zeitlosen Roman schafft, der eineN nicht mehr so schnell loslässt. Link

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Martina Lainer
über die Zeit und Hannah
Online-Rezension des Österreichischen Bibliothekswerks
...Jutta Treiber geht so sehr in die seelischen Tiefen ihrer Protagonistin, dass es schmerzt. KennerInnen von Ingeborg Bachmann werden sich an deren Texte - z.B. "Malina" - erinnert fühlen. ...Link

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Kurier, 11.12.2004
"Ich nenne die Dinge beim Namen"
Interview mit Jutta Treiber von Viktória Erdélyi Link


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BVZ/NÖN, Herbst 2004

"Schreiben statt zu reden"
Portrait von Jutta Treiber von
Thomas Jorda Link


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"Würdigungspreis Literatur und Publizistik".
Der Text der Broschüre des Landes BurgenlandLink


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Deine Nähe spür ich noch . . .
Sterben - Tod - Trauer als Themen der Kinder- und Jugendliteratur
hg. von der Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur, 2004
Die Blumen der EngelLink


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Paulus Hochgatterer und Wolfgang Kuhn über Vergewaltigt, in: 1000 und 1 Buch
November 2004 Link

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Ihre Seele wurde zu einer Vulkanlandschaft -
Treiber beschreibt emotionale Verwüstung nach Vergewaltigung:
Jutta Treiber schildert vor allem jenes monatelange psychische Martyrium, das Franka danach durchlebt, durchleidet. Seelische Zerstörung pur.
Erst der weihnachtliche Aufenthalt auf der Vulkaninsel Lanzarote bringt erstmals wieder lebhafte Blicke in Frankas Augen...
(Heinz Wagner, Kurier, 18. September 2003 über Vergewaltigt)


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Franka vergleicht ihre Seele mit der Landschaft von Vulkanbomben. Sie fühlt sich mit ungeheurer Kraft aus ihrer Lebensbahn geschleudert und in sich erstarrt. Es ist ein mühseliger Weg, bis Franka lernt, mit den Narben auf ihrer Seelenlandschaft zu leben.
Das Buch von Jutta Treiber ist eine Pflichtlektüre und an kein Alter gebunden. Ein Buch, das betroffen macht.
(Rosemarie Szirmay, Kulturjournalistin, August 2003 über Vergewaltigt)

Franka wird auf dem Nachhauseweg brutal vergewaltigt. Das ehemals fröhliche selbstbewusste Mädchen stürzt in eine tiefe Depression, trägt sich mit Suizidgedanken. Die Eltern versuchen sie zu stützen so gut es geht, stoßen aber bald an ihre Grenzen. Eine Psychotherapie ermöglicht erste Schritte auf dem Weg zur Heilung. Am Ende des Buches steht der hoffnungvolle Ausblick auf die Überwindung des Traumas.
Der Akzent liegt auf den Folgen der Vergewaltigung: Frankas unendlich scheinender Schmerz, die Qual der Erinnerung, der Verlust von Vertrauen und Selbständigkeit, Schuldgefühle, der Verlust von sozialen Kontakten...
Mit qualvoller Genauigkeit wird das Zerbrechen von Frankas Persönlichkeit beschrieben, zunehmend auch ihre Bemühungen, Ganzheit und Würde zu erlangen. Bedrückend und erschütternd, gleichwohl mit hoffnungsvollem Ende. Sehr empfohlen.
(Ingrid Hellriegel, ekz-Informationsdienst 2003 über Vergewaltigt)


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Jutta Treiber schafft es immer wieder, höchst heikle Themen realitätsnah ohne Weichzeichner zu Papier zu bringen.
Die 17jährige Franka wird überfallen und vergewaltigt. Nun beginnt die elende Prozedur von Untersuchung ärztlicher und polizeilicher Natur, die völlig veränderte Alltagssituation, der Umgang mit den Eltern und vor allem mit sich selbst. Ein langwieriger Prozess ist das, mit nachhaltigen Narben. Es ist das Können der Autorin, das dieses Buch so empfehlenswert macht. (Sollten auch männliche Jugendliche lesen!)
(Hanna Berger, Buchkultur, September 2003 über Vergewaltigt)

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Mit fast brutaler Härte schildert die Autorin den Leidensweg Frankas und ihrer mitbetroffenen Eltern. Obwohl zum Thema bereits viele Bücher vorliegen, beeindruckt das Schildern des Heilungs- und Verarbeitungsprozesses durch die dirfferenzierte und subtile Art, wie die Autorin das Umfeld des Opfers miteinbezieht.
(Luzern, August 2003 über Vergewaltigt)


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Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein. Die Welt wird klein, konzentriert sich, wird dicht und eng. Ein Labyrinth, aus dem alle einen Ausweg suchen. Psychologisch, intensiv und feinfühlig strickt Jutta Treiber diese Geschichte zwischen Alltag und abgekapselter Familienkatastrophe.
(BVZ, September 2003 über Vergewaltigt)


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Die Stärke dieser Geschichte liegt in der einfühlsamen Entwicklung der Charaktere nach der Gewalttat. Man kann sich als Leser/in kaum entziehen...
Keine leichte Kost für Jugendliche. Aber eine sensible, nicht reißerische Aufarbeitung eines aufwühlenden Themas, das niemanden kalt lässt...
(Herbert Pichler, Kinderschutz aktiv, Dezember 2003 über Vergewaltigt)


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Vergewaltigt. Ein harter Titel...
Die verhängnisvolle Szene findet nach den ersten 30 Seiten des Buches statt, auf den folgenden 110 Seiten widmet sich die Autorin der Aufarbeitung des Geschehenen. Das Vorkommnis selbst wird knapp, erträglich beschrieben.
Danach fällt Franka in eine tiefe Depression...
Der Aufenthalt auf der Insel Lanzarote ist für Franka wie ein Spiegel ihrer Seele. Denn trotz eines heftigen Vulkanausbruchs hat sich die Vegetation erholt und Pflanzen sind aus der toten Erde gewachsen...
(Elfriede und Sandra Haslehner, Literarisches Österreich, 2/2003 über Vergewaltigt)

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Verschmitzt guckt Maxeline unter ihrem roten Regenschirm vom Cover dieses fantasievollen, lebenslustigen Bilderbuches. Dabei wäre sie beim Anblick des Regenwetters beinahe in Trübsal verfallen. Aber dann spricht der Regenschirm mit ihr und bittet sie, ihn bei diesem schönen Regen mal auszuführen. Selbst als sich herausstellt, dass Tante Heide hinter all dem steckt, hat Maxeline mit ihr und dem "sprechenden" Regenschirm ganz viel Spaß. Und das überträgt sich auf die in klarem Stil gemalten Bilder voller Bewegung. Dazu locker gesetzter Text. Ein Bilderbuch, um Regentage fröhlich zu machen. Sehr zu empfehlen für Kinder ab 3 und ihre Eltern.
(Ute Roese, ekz-Informationsdienst, Oktober 2003 über "Maxeline Regenschirm")

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Diese kleine Geschichte über einen Spaziergang durch die Pfützen der Stadt ist wunderbar frech und witzig dazu.
(Siegener Zeitung, September 2003 über "Maxeline Regenschirm")


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Mit großer Einfühlsamkeit schildert die Autorin Schmerz und Trauer über einen großen Verlust, aber auch die Hilflosigkeit, damit umzugehen.
(Bibliotheks- und Medienberatungsstelle über "Solange die Zikaden schlafen")

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Das ergreifendste Buch zu diesem Thema (Tod der Mutter durch Krebs), das ich bis jetzt gelesen habe... Ich bin zutiefst bewegt gewesen und bin es noch jetzt...
(Helga Kelz über "Solange die Zikaden schlafen")

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Jutta Treiber und Maria Blazejovsky haben sich in Die Blumen der Engel an dieses schwierige Thema (Tod) gewagt - und gewonnen.
(Barbara von Korff-Schmising - Bulletin Jugend & Literatur 8/2002 über "Die Blumen der Engel")

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Es ist absolut bewundernswert, wie sowohl die Autorin als auch die Illustratorin hier gearbeitet haben. Einerseits, weil sie sich so tief und sensibel in die komplexe und rätselhafte Welt einer trauernden Kinderseele eingefühlt haben. Andererseits, weil sie auf eindrucksvolle Weise diese Gefühlswelt vielschichtig versprachlicht und visualisiert haben. "Die Blumen der Engel" ist ein im wahrsten Sinn des Wortes 'unbeschreibliches' Bilderbuch, das sich in seiner Komplexität in Wort und Bild kaum ausloten lässt. (Marion Lohoff-Börger in Eselsohr 12/01 über "Die Blumen der Engel")

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Liebe Jutta, dein Buch ist so berührend, auch Marias Bilder...
(Käthe Recheis über "Die Blumen der Engel", 5/2002)

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Paul ist ein Mann, der nicht lachen kann. Das Thema ist wichtig und aktuell. Es fehlt am Lachen in dieser Welt. So kann es nicht weitergehen... Wie es aber weitergeht, das sollte jeder selbst lesen. Denn bis zum überraschenden Finale entwickelt sich eine ganz zauberhafte Geschichte...
(Mario Reinthaler in Bücher 1/2001 über "Der Lachschrittmacher")

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Jutta Treiber nimmt in diesem Buch den Technikwahn so richtig schön auf die Schippe, ohne dabei technikfeindlich zu werden und zeigt auf, dass es weitaus Wichtigeres im Leben gibt als Computer, Fernseher und Handys. Eine spannende Geschichte, ein großes Lesevergnügen...
(KIDS-BOX, Internet-Magazin für junge Leute über "Der Lachschrittmacher". Buch der Woche 17/2001, Buch des Monats April 2001)
Animation

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Verkehrte Verhältnisse gestaltet der Roman, so absurd, dass dem Leser immer wieder das Lachen im Hals steckenbleibt...
(Astrid van Nahl über "Der Lachschrittmacher")

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Die Autorin führt in erschreckender Deutlichkeit vor, was aus einem Menschen wird, der sich völlig in den modernen Technologien verirrt... Ein wichtiges Buch...
(Klara Köttner-Benigni in: Pannonia 45/200 über "Der Lachschrittmacher")

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Jutta Treiber bringt nicht nur Rosa zum Träumen. In einer offensichtlich kongenialen Zusammenarbeit bemüht sich das Autorinnenteam ganz ungeniert die Leserschaft dem Alltag zu entziehen. Damit das auch erfolgreich gelingt, wird vorgetäuscht, es wären fantastische Geschichten. Liebe Leserinnen und Leser, das ist ein simpler Trick, nichts sonst! Realistische Geschichten unserer eigenen, sehr persönlichen Träume sind es, die wir schon weit entfernt und vergangen wähnten und die uns plötzlich wieder ganz nah sind. Die "traumhaften" Illustrationen, in die der Text gleichsam eingebettet ist, lassen den LeserInnen keine andere Wahl als sich gemeinsam mit Rosa auf die Traumreisen zu begeben, die in zwölf Geschichten verpackt sind. Dass wir alle diese Reisen schon einmal unternommen haben, wird uns aber erst durch die leichte Hand von Jutta Treiber klar, die uns wie von ungefähr auf die Fährte unserer eigenen zeitlosen Träumereien bringt. Sprechende Hasen und brummende Teddys, Rolltreppen, die ins Nichts führen und Klaviertasten, die an die frische Luft wollen, Blumen, die nur mit mir, Verzeihung, mit Rosa reden, eine Nase, die sich an einem Schaufenster platt drückt, um eine Puppe besser verstehen zu können und noch so viel anderes mehr..........
"Was sagst DU?" "Das sei eigentlich ein Kinderbuch?" "Hab ich gar nicht bemerkt. Aber wenn ich so darüber nachdenke, hätte mir dieses Buch auch als Kind ganz ausnehmend gefallen." (Univ.Prof. Christian Vielhaber in Kinderschutz Aktiv, Nr. 56, Dez. 2002, Wien über "Rosa träumt")

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Die kleine Rosa hat eine rege Phantasie, in ihren Träumen entdeckt sie Dinge, die anderen verborgen bleiben. Selbst anfängliche Ängste wandeln sich mit Phantasie in etwas Wunderbares. Die finstere U-Bahn hat tolle Rolltreppen und die traurige Puppe findet im Puppenladen viele neue Freunde. Aber auch singenden Geburtstagskerzen, fliegenden Nilpferden, zähneputzenden Hasen und den Wurzelmännchen aus Undundistan können wir in Jutta Treibers Buch begegnen. Vom vielen Träumen müde geworden begibt sich Rosa in eines ihrer Betten und so gibt es bei Opa, Tante oder zwischen Mama und Papa immer eine gute Nacht.
Reich illustriert sind die zwölf kurzen Gute-Nacht-Geschichten mit ausdrucksstarken Bildern von Christa Unzner, die den Schwung der Geschichten weitertragen und trotz ihrer Detailvielfalt noch genügend Raum zum Weiterträumen lassen. (Buchprofile München, 10/2002 über "Rosa träumt")

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Dein Buch habe ich am Sonntag in einem Zug gelesen. Es gefällt mir gut, du beschreibst sehr schön die Schwierigkeiten der Freundschaftssuche und die allererste Liebe. Zu meinem eigenen Erstaunen habe ich nach dem Lesen des letzten Absatzes vor Rührung geweint und habe auch jetzt noch einen Knödel im Hals... (Helene Wukovits im Juli 2002 über "Dazwischenkinder suchen Freunde")

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Dass es nicht immer einfach ist der Jüngste und damit der Kleinste zu sein, beschreibt dieses Bilderbuch zärtlich und mit warmherzigem Humor. Die Bilder nehmen den lockeren Erzählton auf, sind auf das Wesentliche reduziert und von großer emotionaler Aussagekraft.
(Elfie Kainz-Kazda in 1001 Buch 12/2000 über "Weil - das wird immer so sein")

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Sommerhitze, erster Ferientag, strahlend blauer Himmel – ein Top-Tag für Petra: Royal Blue. Doch da bittet die Mutter Petra Kirschen aus dem "Sommergarten" zu holen, Kirschen für einen Kuchen. Und so passiert es, aus Royal Blue wird Dunkelgrau, ja gar ein pechschwarzer Tag. Petra fällt vom Kirschbaum und bricht sich den Knöchel! 14 Tage Krankenhausaufenthalt für das Mädchen. Viel Zeit zum Nachdenken!
Jutta Treiber erzählt in ihrem neuen Buch "Herz- und Beinbruch" von den Liebesnöten und den Problemen eines jungen Mädchens, es wird eine spannende Reise ins Innere. Monologhaft erzählt Petra von ihren Gefühlen, ihrer Liebe zu Harry, ihrem Freund. Sie erwartet vom ihm, der jung , dynamisch und sportlich ist, dass er sie oft besucht. Sie ist schrecklich verliebt in ihn. Gedanken macht sie sich um ihre Mutter, die mit ihr nach Kreta fliegen wollte, um dort ein paar herrliche Tage zu verleben. Daraus wird wohl nichts, Petra überredet sie, mit ihrer Freundin zu fliegen. Gedanken macht sich das Mädchen aber auch um ihren behinderten Bruder Miki, den sie überaus liebt, der jedoch ihrem Freund Harry im Wege zu stehen scheint.
Erst als eine ältere Dame, Frau Wachter, in ihr Krankenzimmer gelegt wird, erfährt sie, was echte Probleme und wirkliche Sorgen sind. Robert, der Enkel der alten Dame, angehender Kindergärtner, kümmert sich liebevoll um seine Großmutter. Immer freundlich und verständnisvoll begegnet er Petra sehr natürlich und schließt auch Miki, den behinderten Bruder, in sein Herz. So erkennt Petra, was echte Gefühle sind, unterscheidet Oberflächlichkeit von wahrer Größe. Die bekannte Jugendbuchautorin versteht es, ohne zu sentimental zu werden, Alltäglichkeiten spannend und überaus fesselnd darzustellen, obwohl der Schauplatz des gesamten Buches einzig und allein ein Krankenhauszimmer ist. Sehr empfehlenswert! (Peter Lauda über "Herz- und Beinbruch")

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Eine dichte, anspruchsvolle Geschichte rund ums Erwachsenwerden, die sowohl inhaltlich als auch durch den flotten Ton zu überzeugen vermag und die Folgen der Behinderung eines Geschwisters psychologisch hervorragend herausarbeitet.
(Kay Hansen über "Herz- und Beinbruch", 1001 Buch Mai 2000)

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Ein großartiges Buch, ein Roman, nach dessen Lektüre der Leser mehr über Amerika weiß, als er je in einem Reiseführer hätte erfahren können.
(Astrid van Nahl über "Felsen küssen mit der Nase")

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Jutta Treiber schreibt mit Witz und Engagement über Kinder, die vor großen Lebensentscheidungen stehen und über Kinder, die den kleinen "Alltagskrieg" in der Familie führen. Große Fabulierfreude und genaue Beobachtungsgabe sind Charakteristika ihres Schreibstils.
(Lexikon der Kinderliteratur)Animation

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Jutta Treiber benutzt eine urwüchsige Sprache, und ein naiv komischer Grundton ist dabei behilflich, schmerzliche Empfindungen abzubauen. Auch für den erwachsenen Leser ergeben sich durch die Sprachkomik Gelegenheiten zum Schmunzeln.
(Reiner Neubert, Freie Presse Chemnitz)

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Jutta Treiber stellt die kindlichen Entwicklungsprozesse und die dabei entstehenden Konflikte glaubhaft dar. Sie schildert in mitreißender Weise Kinderängste und nöte in zwischenmenschlichen Beziehungen.
(Erika Fischer, Jugendbuchmagazin)

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Ohne Rührseligkeit, dafür mit großem Einfühlungsvermögen erzählt Jutta Treiber von Connies Ängsten, ihrer Wut im Bauch und von ihrer Erleichterung, als sie sich nicht mehr 'dazwischen', sondern 'inmitten' ihrer Geschwister erleben kann. Völlig zurecht ist diese Geschichte für 'Literatureinsteiger' inzwischen auch preisgekrönt.
(Literaturwelt über "Das Dazwischenkind")

 
 


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